Axel Hacke

Axel Hacke // Ausverkauft!

Dienstag, 08. Mai 2018, 20.00 Uhr

Lesung “Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“

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Zur Lesung:

Axel Hacke liest – aber was liest er denn? Das lässt sich vorher nicht so genau sagen, denn Hackes Prinzip ist, alle seine Texte mit auf die Bühne zu bringen und erst im Laufe des Abends zu entscheiden, welche er vorträgt: Klar ist, dass er aus seinem neuesten und sehr aktuellen Buch liest:  „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“.  Aber dann? Vielleicht ein Stück aus „Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“, in dem es in jener wunderbar leicht-verspielten Weise, die allen Hacke-Büchern eigen ist, um nicht weniger als den Sinn des Lebens geht? Einige seiner legendären Kolumnen aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung? Ein, zwei Kapitel über Oberst von Huhn und seine irr-poetische Speisekarten-Sammlung aus der ganzen Welt? Man weiß es nicht. Jede Hacke-Lesung ist ein bisschen anders als alle anderen.

Zur Person:

1956 in Braunschweig geboren, lebt als Schriftsteller in München. Er ist mit der Sängerin und Drehbuchautorin Ursula Mauder verheiratet und hat vier Kinder. Berühmt ist seine Kolumne „Das Beste aus aller Welt“, die er Woche für Woche im Magazin der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht. Seine Bücher, zum Beispiel „Der weiße Neger Wumbaba“ oder „Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“, sind Bestseller. Seine Arbeit wurde mit dem Joseph-Roth-Preis, zwei Egon-Erwin-Kisch-Preisen und dem Theodor-Wolff- Preis ausgezeichnet.

 

Reinhard Kaiser-MuhleckerReinhard Kaiser-Mühlecker

Freitag, 11. Mai 2018, 20.00 Uhr

Lesung “Fremde Seele, dunkler Wald”

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Zur Lesung:

Reinhard Kaiser-Mühlecker schrieb 2016 die Geschichte zweier Brüder und ihrer Heimat in Oberösterreich: „Fremde Seele, dunkler Wald“ In diesem Buch kehrt Alexander von seinem Auslandseinsatz als Soldat internationaler Truppen in die Heimat zurück. Seine Unruhe treibt ihn bald wieder fort. Sein jüngerer Bruder Jakob führt unterdessen den elterlichen Hof. Als sich sein Freund aufhängt, wird Jakob die Schuldgefühle nicht mehr los. Der Vater fabuliert von phantastischen Geschäftsideen, während er heimlich Stück für Stück des Ackerlandes verkaufen muss. Mit großer poetischer Ruhe und Kraft erzählt Reinhard Kaiser-Mühlecker von den Menschen, die durch Verwandtschaft, Gerede, Mord und religiöse Sehnsüchte aneinander gebunden sind. Es ist die Geschichte zweier Brüder, die dieser Welt zu entkommen versuchen – eine zeitlose und berührende Geschichte von zwei Menschen, die nach Rettung suchen.

 

Zur Person:

Er wurde 1982 in Kirchdorf an der Krems geboren, wuchs in Oberösterreich auf und studierte Landwirtschaft, Geschichte und Internationale Entwicklung in Wien.  Sein Debütroman „Der lange Gang über die Stationen“ erschien 2008, es folgten die Romane „Magdalenaberg“ (2009), „Wiedersehen in Fiumicino“ (2011), „Roter Flieder“ (2012) und „Schwarzer Flieder“ (2014) sowie „Zeichnungen. Drei Erzählungen“ (2015).  Für sein Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Preis der Jürgen-Ponto- Stiftung, dem Kunstpreis Berlin, dem Österreichischen Staatspreis und dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft.