Das Literarische Quartett der Hallertau & bairischer Heimatsound

Freitag, 24. Mai 2019, Einlass 19.00 / Beginn 20.00 Uhr

Lesung aus „Räuber Mörder Märchenkönig“ und Vorstellung des Bildbands „Von der Hallertau zur Donau“

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Zu Lesung und Musik:

Anna Seidl liest aus dem Roman ihres Vaters Hanns Seidl „Räuber Mörder Märchenkönig“ und Reinhold Lang stellt mit seinen Co-Autoren den Bildband „Von der Hallertau zur Donau“ in Wort und Bild vor, der im Herbst erscheint. Ebenso neu wie unserer „Literarisches Quartett der Hallertau“ ihre Texte angehen, so setzt „eberwein“ ganz faszinierende Akzente im Kosmos der neuen Heimatmusik.

Zu Personen und Band:

Hanns Seidl, Lehrer und Rektor an der größten Mittelschule Niederbayerns in Mainburg, macht den Versuch, die ganze Geschichte so darzustellen, wie sie wahr hätte sein können. Gump und Ganswürger lebten zwar zur selben Zeit wie König Ludwig II., aber nicht in der gleichen.

Der Mainburger Reinhold Lang strebt nach vielen Veröffentlichungen nun sein „Opus magnum“ an. Der neue Bildband über Pfaffenhofen, Mainburg, Abensberg und Kelheim mit seinen Kunst- und Naturdenkmälern ist Gegenstand von ungeschminkten, historischen und liebevoll kritischen Betrachtungen.

Marlene Eberwein mit Stephan Reiser, Stefan Lang, Michael Reiß und Max Seefelder kommen aus der bairischen Musiktradition und kreieren einen unverwechselbar-sympathischen crossover-sound.

 

Peter Stamm

Mittwoch, 29. Mai 2019, Einlass 19.00 / Beginn 20.00 Uhr

Lesung „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“

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Zur Lesung:

Christoph verabredet sich in Stockholm mit der viel jüngeren Lena. Er erzählt ihr, dass er vor zwanzig Jahren eine Frau geliebt habe, die ihr ähnlich, ja, die ihr gleich war. Er kennt das Leben, das sie führt, und weiß, was ihr bevorsteht. So beginnt ein beispiellos wahrhaftiges Spiel der Vergangenheit mit der Gegenwart, aus dem keiner unbeschadet herausgehen wird.

Können wir unserem Schicksal entgehen oder müssen wir uns abfinden mit der sanften Gleichgültigkeit der Welt? Peter Stamm, der große Erzähler existentieller menschlicher Erfahrung, erzählt auf kleinstem Raum eine andere Geschichte der unerklärlichen Nähe, die einen von dem trennt, der man früher war.

„Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“ ist ein im höchsten Maße kunstvoller, aber auch künstlicher Roman mit einer präzisen und fein abgestimmten Handlungsarchitektur, ein poetisch-philosophisches Sinnbild, das sich als längere Erzählung tarnt, ein komplexes Gebilde, das keine Hauptansicht bietet. Eine sanfte Gleichgültigkeit benötigt man daher auch beim Lesen des Romans, denn wir werden ihn schließlich genauso wenig durchdringen und verstehen können wie das Leben selbst.“
– Wolfgang Tischer –

 

Zur Person:

Geboren 1963, studierte er einige Semester Anglistik, Psychologie und Psychopathologie und übte verschiedene Berufe aus, u. a. in Paris und New York. Er lebt in der Schweiz.

Seit 1990 arbeitet er als freier Autor. Er schrieb mehr als ein Dutzend Hörspiele. Seit seinem Romandebüt „Agnes“ 1998 erschienen fünf weitere Romane, fünf Erzählungssammlungen und ein Band mit Theaterstücken, zuletzt die Romane „Nacht ist der Tag“ und „Weit über das Land“ sowie unter dem Titel „Die Vertreibung aus dem Paradies“ seine Bamberger Poetikvorlesungen.

Peter Stamm wurde für seine Werke mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Schweizer Buchpreis.